Die Vielfalt der Mainzer Unterwelten ist einzigartig

Mainz erfüllte über Jahrtausende unterschiedliche Rollen, die sich auch heute noch baulich im Stadtbild ausdrücken. Dieser Vielfalt stehen die Befestungen nicht nach. Auch wenn um 1900 die Festungen oberirdisch meist geschleift wurden, blieben die unterirdischen Gewölbe und Gänge in großen Teilen erhalten und fanden 40 Jahre später einen neuen Sinn als Luftschutzräume im 2. Weltkrieg. Danach wurden sie sogar noch einmal 1963 im „Kalten Krieg“  umgebaut. Auf unseren Führerungen erläutern wir Ihnen mit umfangreichen Karten- und 3D-Darstellungen – vor allem aber durch das Erlebnis unter Tage – diese so vielseitige und eindrucksvolle Welt im Dunkeln.

 

Im Fort Josef sind alle Gang- und Gewölbesysteme eines Barockforts mit allen Überprägungen fast vollständig erhalten – vom niedrigen Minengang bis zum hohen Gewölbe!

 

Im Fort Philipp wurden die barocken Festungseinrichtungen im  2. Weltkrieg an vielen Stellen durch die LSR-Einrichtungen überprägt. In der „Kontereskarpengalerie“ und den Kasematten drängten sich die Schutzsuchenden bei Bombenangriffen.

 

Nach Napoleon gebaut, versorgte das „Wasserschlösschen“ mehr als 100 Jahre die Stadt und die Befestigungen mit Trinkwasser.